Premiere: 16.07.2009 - 20.00 Uhr
Weltzeit Wittenberg
Uraufführung im Rahmen der Lutherdekade
WELTZEIT WITTENBERG
... eine Theatertour in die Zeit des Umbruchs an sieben Schauplätzen der historischen Lutherstadt Wittenberg
(Freitreppe am Schlossplatz - Schlosshof - Museumshof - Stadtkirche - Hof der Leucorea - Hof Best Western Stadtpalais - Lutherhof)
Begeben Sie sich auf eine Reise durch Wittenberg. Getreu der Maxime »Bühne Wittenberg ... eine Stadt wird bespielt« wird die Altstadt erneut zum Schauplatz von Ereignissen, die sich so vor ungefähr 500 Jahren abgespielt haben könnten. Die historische Innenstadt verwandelt sich in das Europa an der Schwelle vom Mittelalter zur Neuzeit.
Reale Figuren der damaligen Zeit in fiktiven Szenen, die einen historisch wahren Kern enthalten: Kolumbus und die Entdeckung der Neuen Welt; Dürer, Fugger und die Geldordnung des Kaiserreiches; da Vinci und der Elefant des Papstes; Spalatin und die Reliquiensammlung des Kurfürsten; der Wiedertäufer Jan van Leiden und das Himmelreich auf Erden; Hans Sachs und die erste Stunde der Wittenberger Nachtigall; Sebastian Münster und seine »Cosmographia«.
Zeitgleich starten zwei größere Zuschauergruppen am Lutherhaus und an der Freitreppe am Schlossplatz. Sie werden begleitet und wechseln von Spielort zu Spielort, teilen sich noch einmal, bewegen sich aufeinander zu und treffen spiegelbildlich alle in der Stadtkirche aufeinander, um dann wieder gegenläufig auseinander zu streben.
Pointierte Szenen in verschiedenen Erzählweisen über Briefwechsel und Clownsspiel, vom großen Monolog bis zum chorischen Sprechen erwarten die Zuschauer.
Kreativteam
Frank Wallis
Buch
André Bücker
André Bücker nach dem Studium der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, Geschichte und Philosophie in Bochum arbeitete er für das Kunstfest Weimar und inszenierte u. a. in Dortmund, Hannover, Graz, Nürnberg, Göttingen, Senftenberg, Mannheim und für das Händel-Fest in Halle. Zudem realisierte er zahlreiche spartenübergreifende Projekte und Theater im öffentlichen Raum, wie z. B. „kein.schöner.land. -fragment schleef-“ (2004), „Dem Gleich fehlt die Trauer“ (2005), Kurt Weills „Weg der Verheißung“ (2006), das große Stadtprojekt „Auf die Plätze“ (2007) und „Weltzeit Wittenberg“ (2009). Viele dieser Arbeiten wurden als Kooperationen realisiert, z.B. mit der Kurt Weill Foundation for Music (New York), der Kulturstiftung des Bundes, der Moses Mendelsohn Akademie und der Ständigen Konferenz Mitteldeutsche Barockmusik. André Bücker wurde mit seinen Schauspiel- und Musiktheaterinszenierungen wiederholt zu Festivals und zahlreichen Gastspielen eingeladen. Er war von 1998 bis 2000 Stellvertreter des Intendanten am Theater in Wilhelmshaven, von 2005 bis 2008 Intendant am Nordharzer Städtebundtheater in Halberstadt/Quedlinburg. Seit Beginn der Spielzeit 2009/2010 ist er Generalintendantdes Anhaltischen Theaters Dessau. André Bücker ist Mitglied im Vorstand des Landesverbandes Ost im Deutschen Bühnenverein, Dozent an der Ludwig-Maximilians-Universität München und engagiert sich als Schirmherr und Pate für zahlreiche Projekte.
Inzenierung
Ausstattung
Constanze Burger
Regieassistenz
Besetzung
Schach der Königin – Freitreppe am Schlossplatz
Isabella von Kastilien, Königin (weiße Königin im Schach)
Thomas Kornmann
Thomas Kornmann Thomas Kornmann erlernte das Schauspielerhandwerk in Berlin, hier ist auch eine seiner wichtigsten Stationen neben Göttingen und Hannover. Er war zu erleben in vielen großen Shakespearerollen u. a. als Lysander und Demetrius im „Sommernachtstraum“ von William Shakespeare und auch in dessen „Der Widerspenstigen Zähmung“ verkörperte er den Petruccio. Im Kinofilm „Helden wie wir“ von Sebastian Peterson spielte er einen Gefängnisaufseher und zurzeit steht er für den Sat1-Zweiteiler „Die Grenze“ als Doktor Harrer in der Regie von Roland Suso Richter vor der Kamera.
Ferdinand von Aragon, König (schwarzer König im Schach)
Christoph Kolumbus, Seefahrer (schwarzer Läufer im Schach)
Luis de Santángel, Bankier (schwarzer Springer im Schach)
René Lenz / Fabian Rosonsky
1. Höfling (schwarzer Bauer im Schach)
Tobias Grunemann
2. Höfling (weißer Turm im Schach)
Franziska Henning / Julia Martin
1. Zofe (schwarze Königin im Schach)
Britta Hapke / Maria Zirnstein
2. Zofe (weißer König im Schach)
Da Vincis Elefant – Schlosshof
Thomas Kornmann
Thomas Kornmann Thomas Kornmann erlernte das Schauspielerhandwerk in Berlin, hier ist auch eine seiner wichtigsten Stationen neben Göttingen und Hannover. Er war zu erleben in vielen großen Shakespearerollen u. a. als Lysander und Demetrius im „Sommernachtstraum“ von William Shakespeare und auch in dessen „Der Widerspenstigen Zähmung“ verkörperte er den Petruccio. Im Kinofilm „Helden wie wir“ von Sebastian Peterson spielte er einen Gefängnisaufseher und zurzeit steht er für den Sat1-Zweiteiler „Die Grenze“ als Doktor Harrer in der Regie von Roland Suso Richter vor der Kamera.
Giovanni Battista Branconio, päpstlicher Geheimkämmerer
Leonardo da Vinci, Maler, Anatom, Baumeister etc.
René Lenz / Fabian Rosonsky
Luigi, päpstliche Wache
Tobias Grunemann
Giovanni, päpstliche Wache
Frau Fuggers Ehrenpforte – Museumshof
Sybille Fugger, Patrizierin
Albrecht Dürer, Maier
Franziska Henning / Julia Martin
eine Magd
Wittenberger Inventur - Stadtkirche
Friedrich von Sachsen, genannt der Weise
Georg Spalatin, Kaptlan und Geheimschreiber
Thomas Kornmann
Thomas Kornmann Thomas Kornmann erlernte das Schauspielerhandwerk in Berlin, hier ist auch eine seiner wichtigsten Stationen neben Göttingen und Hannover. Er war zu erleben in vielen großen Shakespearerollen u. a. als Lysander und Demetrius im „Sommernachtstraum“ von William Shakespeare und auch in dessen „Der Widerspenstigen Zähmung“ verkörperte er den Petruccio. Im Kinofilm „Helden wie wir“ von Sebastian Peterson spielte er einen Gefängnisaufseher und zurzeit steht er für den Sat1-Zweiteiler „Die Grenze“ als Doktor Harrer in der Regie von Roland Suso Richter vor der Kamera.
Lucas Cranach d. Ä. Maler
Monieur Lamballe, ein französischer Händler
Dirk Böhme
Hannes, ein Geselle aus Cranachs Werkstatt
Marthe, eine Magd
Liese, eine Magd
Mathias Kusche
Mathias Kusche Mathias Kusche studierte an der Schauspiel- und Medienakademie in Berlin. Er ist sowohl vor der Kamera als auch auf der Theaterbühne zu Hause. Er war u. a. an der Landesbühne Hannover, am Staatstheater Schwerin, am Theater Erfurt und an der Vorpommerschen Landesbühne Anklam engagiert. Mit seinem charismatischen Aussehen verlieh er vielen Figuren und Rollen ein Gesicht u. a. als William von Baskerville in „Der Name der Rose“, Cyrano in „Cyrano der Bergerac“ und Mephisto in Goethes „Faust“. Mit der neuen Spielzeit 2009/2010 führt ihn sein Weg an das Theater der Altmark in Stendal.
ein Schreiber
Ensemble
Thesen-Chor
Gottes Knecht und Münsters König - Hof Leucorea
Jan van Leiden, Gottkönig
eine Frau
Sebastian Göthel / Robert Spiske
Wache 1
Martin Schicketanz
Wache 2
René Lenz / Fabian Rosonsky
ein Spitzel
Die Erfindung der Reklame - Hof Best Western
Mathias Kusche
Mathias Kusche Mathias Kusche studierte an der Schauspiel- und Medienakademie in Berlin. Er ist sowohl vor der Kamera als auch auf der Theaterbühne zu Hause. Er war u. a. an der Landesbühne Hannover, am Staatstheater Schwerin, am Theater Erfurt und an der Vorpommerschen Landesbühne Anklam engagiert. Mit seinem charismatischen Aussehen verlieh er vielen Figuren und Rollen ein Gesicht u. a. als William von Baskerville in „Der Name der Rose“, Cyrano in „Cyrano der Bergerac“ und Mephisto in Goethes „Faust“. Mit der neuen Spielzeit 2009/2010 führt ihn sein Weg an das Theater der Altmark in Stendal.
Hans Sachs, Schuhmacher und Poet dazu
Peter Henlein, Uhrmachermeister
Im Hafen zur See - Lutherhof
Mathias Kusche
Mathias Kusche Mathias Kusche studierte an der Schauspiel- und Medienakademie in Berlin. Er ist sowohl vor der Kamera als auch auf der Theaterbühne zu Hause. Er war u. a. an der Landesbühne Hannover, am Staatstheater Schwerin, am Theater Erfurt und an der Vorpommerschen Landesbühne Anklam engagiert. Mit seinem charismatischen Aussehen verlieh er vielen Figuren und Rollen ein Gesicht u. a. als William von Baskerville in „Der Name der Rose“, Cyrano in „Cyrano der Bergerac“ und Mephisto in Goethes „Faust“. Mit der neuen Spielzeit 2009/2010 führt ihn sein Weg an das Theater der Altmark in Stendal.
Sebastian Münster, Kosmograph
Aretia, seine Tochter
Erasmus, der Pfarrer
Arzt
Begleiter
Josephine Gaschler / Astrid Mühlmann
Gruppe I - grün
Christiane Dalichow
Gruppe III - rot
Frank Krüger, Sarah Walter / Oliver Loeser, Dennis Scheithauer, Spielleute: Georg Wendt, Orgel
Musiker
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